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Impulse aus der Geistigen Welt - Kapitel 05

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Impulse aus der Geistigen Welt

von Irina Yashina und Stefan Hertrich (Hörbuch 2014)


Hörbuch 2014. Als CD- oder Download-Version hier im Shop erhältlich.

 

5. Kapitel: Das Tor zwischen den Welten

Warum ist es so wichtig, die Stimme der Seele zu hören? Weil sie die Reinform, die feinstoffliche Idee, das Ideal deiner selbst ist – körperlos und somit nicht der Materie unterworfen. Sie lebt nirgendwo und überall, sozusagen, ohne Grenzen und Beschränkungen. Und somit muss sie nicht in der grobstofflichen Welt ums Überleben kämpfen. Ihr Blick ist nicht getrübt von Ängsten, Sorgen und anderen Gefühlen, die dir so oft ein Brett vorm Kopf bescheren. Aber genau mit solch einem Brett vorm Kopf triffst du die meisten Entscheidungen ... Entscheidungen, die nicht repräsentieren, wer-du-wirklich-bist. Hättest du die ungetrübte, glasklare Sicht deiner Seele, würdest du ganz andere Entscheidungen treffen. Und diese würden dich keinesfalls ins Verderben stürzen. Denn die Ängste und Sorgen, die dich zu Verstandesentscheidungen bewegen, bewahrheiten sich in den meisten Fällen gar nicht. Und so lässt du dir vor lauter negativen Gefühlen oft viele tolle Gelegenheiten entgehen.

Warum ruft dein Verstand all diese Ängste, Sorgen und Zweifel in dir hervor? Weil er dein Kontrollorgan ist. Er kümmert sich darum, dass du immer schön in deinem gewohnten angespannten Alarmzustand bleibst ... Damit du deine Rolle als wer-du-sein-solltest ja gewissenhaft erfüllst ... Aber sei nicht böse auf deinen Verstand. Er macht nur das, was du ihm schon dein ganzes Leben aufträgst: Er soll deinen Fokus auf das richten, was du, dein Umfeld und die konventionelle Gesellschaft als richtig und wichtig definiert haben. Und das ist nun mal in erster Linie der Selbsterhalt und Überlebenskampf. Dein anderer Berater hingegen – deine Seele – würde deinen Fokus gerne auf wer-du-wirklich-bist lenken. Im Laufe deines Lebens hast du es dir jedoch angewöhnt, dich rein auf den Verstand zu verlassen. Dabei hat sich das Tor zu deiner Seele immer mehr geschlossen. Und deswegen sind ihre Impulse im Vergleich zum anhaltenden, lautstarken Gerede deines Verstands so leise.

Ich will dir zeigen, wie du Seele und Verstand gemeinsam nutzen kannst. Indem dir deine Seele sagt, wer-du-wirklich-bist, und dein Verstand das Gesagte annimmt und umsetzt. So kann dein Verstand seine Kontrollfunktion aufgeben und dir stattdessen mit seinen Fähigkeiten dabei helfen, wer-du-wirklich-bist zu manifestieren.

So, langsam aber sicher kommen wir zu den Schlüsseln, die du brauchst, um das Tor zu deiner Seele zu öffnen. Wie ich bereits sagte, ist die Seele körperlos. Sie besteht aus reiner Energie, die nicht mit deinen Augen oder Ohren wahrgenommen werden kann. Diese Energie ist so fein, dass sie lediglich gespürt werden kann. Wie ein Windhauch, den du auch nur durch Spüren erfassen kannst. Die Seele besteht also – menschlich definiert – aus Gefühlen. Aus den reinsten und besten Gefühlen, weil die Seele nicht von Alltagssorgen und anderen Dingen geplagt wird. Ja, das ist, wer-du-wirklich-bist. Ein Wesen bestehend aus den reinsten und besten Gefühlen. Ohne Angst und Sorgen, ohne Unsicherheit, ohne Ärger und Frust. Und wann kann man mit diesem Wesen am besten kommunizieren, beziehungsweise mit einem Gesprächspartner allgemein? Wenn man auf gleicher Wellenlänge ist. Und wann ist man auf gleicher Wellenlänge? Wenn man auf gleiche Art und Weise fühlt.

Es geht bei den Schlüsseln also um das Fühlen. Sie sollen dir helfen, dich so zu fühlen, dass dein emotionaler Zustand der energetischen Beschaffenheit deiner Seele entspricht – damit ihr auf gleicher Wellenlänge seid. Dadurch wird sich das Tor zu deiner Seele weit öffnen und du wirst ihre Stimme lauter hören als sonst – ohne dabei deinen Verstand ausschalten zu müssen, wie im Beispiel mit dem Flugzeug und dem Bombenhagel. Und wenn dein Verstand akzeptieren kann, was die Seele zu sagen hat, wird er dir dabei helfen, immer mehr zu werden, wer-du-wirklich-bist. Dazu musst du kein intellektuelles Genie, kein Meditationsguru und auch kein Mensch ohne Makel und Schwächen sein. Ich war nichts davon, als ich einst offen wurde für wer-ich-wirklich-bin. Es geht also nicht im Geringsten um Intelligenz, Idealismus oder Perfektion. Es geht einfach nur darum, dass du dich gut fühlst. Dazu gehört auch, dass du dich nicht schlecht fühlst. Denn dann wärst du nicht auf gleicher Wellenlänge mit deiner Seele. Stell dir vor, du bist zu Hause und denkst, dass du irgendetwas dringend erledigen musst. Dein Kontrollorgan will dich bei der Stange halten und sendet dir unentwegt Gedanken, die dich nervös, gestresst und besorgt machen – damit ja nichts dabei schiefgeht, deine Rolle als wer-du-sein-solltest zu erfüllen. Plötzlich klopft eine freudige, überschwängliche Person an deiner Tür. „Huhuuu, hallooohooo! Na, Lust auf einen kleinen Plausch?“ Wahrscheinlich würde dir das gerade ziemlich auf den Keks gehen und am liebsten würdest du wohl die Tür verbarrikadieren. Warum? Weil du dich gerade nicht gut fühlst. Du bist gestresst und somit nicht im Geringsten mit deinem Besucher auf gleicher Wellenlänge. Und so geht es dir die meiste Zeit, wenn deine Seele an der Tür klopft. Du fühlst dich nicht gut und deswegen bist du einfach nicht offen.

Es kommt also darauf an, wie du dich fühlst. Positive Gefühle öffnen das Tor zu deiner Seele, zu wer-du-wirklich-bist. Negative Gefühle schließen es. Meistens ist es der Verstand, der in dir negative Gefühle erzeugt. Angst, Sorgen, Unsicherheit, Zweifel ... Wie gesagt, es ist sein Job, weil du ihn zum Kontrollorgan ernannt hast. Aber je mehr Raum du diesen negativen Gefühlen gibst, desto weniger hörst du die Stimme deiner Seele. Du fühlst dich schlecht und bist einfach nicht auf gleicher Wellenlänge mit wer-du-wirklich-bist. Du bleibst als wer-du-sein-solltest in altbekannten Problemen stecken, weil dir die Impulse der Seele fehlen. Und vom Verstand wirst du diese Veränderungsimpulse nicht bekommen ... Denn ganz gleich, wie unzufrieden du bist: Für deinen Verstand wären die meisten Veränderungen inakzeptabel. Er müsste sich dafür in unbekanntes Terrain begeben, das er weder analysieren noch kontrollieren kann.

Für deine Seele hingegen ist gar nichts unbekannt. Als körperloses Wesen ist sie nicht Raum und Zeit unterworfen. Sie weiß, was auf lange Sicht das Beste für dich ist – selbst wenn du in der gegenwärtigen Situation vielleicht nicht weißt, warum es das Beste für dich ist. Aber je mehr du dich so fühlst, wie deine Seele energetisch beschaffen ist – also je besser es dir geht –, desto mehr gelangst du mit ihr auf gleiche Wellenlänge. Und desto lauter hörst du ihre Stimme. Deine Seele wird dich dann an der Hand nehmen und dich sicher hinein ins Unbekannte führen. Du wirst dein altes Ich zurücklassen und dich auf den Pfad zu wer-du-wirklich-bist begeben. Auf diesem Pfad wirst du lernen, die Welt und ihre Herausforderungen auf neue Weise zu verstehen. Du wirst dich immer mehr von innen heraus vollkommen und sicher fühlen, anstatt zu versuchen, diesen Zustand durch irgendetwas im Außen zu erlangen. Denn egal, was du im Außen tun oder erreichen würdest, egal, wie viel Geld du verdienen würdest: Dein Gefühl der Unsicherheit und Unvollkommenheit würde bleiben. Vielleicht könntest du dir im Außen eine perfekte Situation schaffen, mit einem Maximum an materieller Sicherheit und Vollkommenheit. Aber deswegen würdest du dich nicht sicher und vollkommen fühlen. Vielleicht würdest du eine prunkvoll verzierte, goldene Tür haben. Aber du würdest die emotionale Tür vergessen, vor der ein ganz bestimmter Besucher schon so lange wartet, um dir zu zeigen, wie du wirklich sicher und vollkommen werden kannst
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